Über Einweihung des neuen Medimobils berichtete die Westdeutsche Zeitung am 6. Juni 2026. Im Folgenden ist dazu hier ein Auszug aus dem Artikel von Evgenia Gavrilova wiedergegeben:
Es gibt einen Grund zu feiern bei der Tafel Wuppertal: Das 25 Jahre alte Medimobil wird durch einen jüngeren Nachfolger abgelöst. Als fahrende Apotheke für Menschen auf der Straße ist der umgebaute Rettungswagen für viele Hilfsbedürftige in der Stadt die einzige Chance, medizinische Hilfe zu bekommen. Durch eine anonyme Erbschaft konnte dies möglich gemacht werden. Das neue Medimobil ist erst fünf Jahre jung und weist eine viel aktuellere Ausstattung auf, die den Patientinnen und Patienten eine bisher fehlende Privatsphäre im Wageninneren ermöglichen soll. Der Hauptunterschied zum alten Modell ist nämlich die Sichtschutzwand, die den Sitzbereich vor fremden Augen abschottet. Auch der abwischbare Boden und der eingebaute kleine Kühlschrank erleichtern dem ehrenamtlichen Team manch einen Handgriff. Im Beisein der Schirmherrin der Tafel, Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, wurde das neue Medimobil auf dem Johannes-Rau-Platz vorm Rathaus eingeweiht. „Als Tafel sind wir dankbar dafür, dass die Oberbürgermeisterin uns nach besten Kräften unterstützt, obwohl wir nicht im neunten Sozialgesetzbuch stehen“, so der Vereinsvorsitzende Torsten Gröll.
Die materielle Verstärkung soll mit der personellen einhergehen – laut Gröll wird der bisher einzige Rettungssanitäter nun von zwei neuen Ärzten verstärkt. Die neuen Kapazitäten machen möglich, das bestehende Angebot um augenmedizinische Versorgung zu erweitern.
