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Neues Medimobil der Tafel Wuppertal

Ein besonderes Angebot der Tafel Wuppertal gibt es für hilfsbedürftige Menschen in der Stadt, welche auf der Straße leben und kaum Zugang zu medizinischen Dienstleistungen haben. Einmal in der Woche, jeden Donnerstag, fährt das Medimobil der Tafel längs der Talachse Wuppertals und hilft Menschen mit gesundheitlichen Problemen, soweit das ambulant und mit den beschränkten Ressourcen eines Fahrzeugs möglich ist.

Es ist der Tafel Wuppertal gelungen, ein neues, nur 5 Jahre altes Fahrzeug anzuschaffen, das geeignet ist, das bisherige Hilfsangebot für Menschen, die „auf der Platte“ leben, zukunftsfähig zu gewährleisten. Das neue Medimobil wurde am 3. Juni 2026 im Beisein der Schirmherrin der Tafel, der Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, offiziell eingeweiht.

 

 

Über Einweihung des neuen Medimobils berichtete die Westdeutsche Zeitung am 6. Juni 2026. Im Folgenden ist dazu hier ein Auszug aus dem Artikel von Evgenia Gavrilova wiedergegeben:

Es gibt einen Grund zu feiern bei der Tafel Wuppertal: Das 25 Jahre alte Medimobil wird durch einen jüngeren Nachfolger abgelöst. Als fahrende Apotheke für Menschen auf der Straße ist der umgebaute Rettungswagen für viele Hilfsbedürftige in der Stadt die einzige Chance, medizinische Hilfe zu bekommen. Durch eine anonyme Erbschaft konnte dies möglich gemacht werden. Das neue Medimobil ist erst fünf Jahre jung und weist eine viel aktuellere Ausstattung auf, die den Patientinnen und Patienten eine bisher fehlende Privatsphäre im Wageninneren ermöglichen soll. Der Hauptunterschied zum alten Modell ist nämlich die Sichtschutzwand, die den Sitzbereich vor fremden Augen abschottet. Auch der abwischbare Boden und der eingebaute kleine Kühlschrank erleichtern dem ehrenamtlichen Team manch einen Handgriff. Im Beisein der Schirmherrin der Tafel, Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, wurde das neue Medimobil auf dem Johannes-Rau-Platz vorm Rathaus eingeweiht. „Als Tafel sind wir dankbar dafür, dass die Oberbürgermeisterin uns nach besten Kräften unterstützt, obwohl wir nicht im neunten Sozialgesetzbuch stehen“, so der Vereinsvorsitzende Torsten Gröll. 

Die materielle Verstärkung soll mit der personellen einhergehen – laut Gröll wird der bisher einzige Rettungssanitäter nun von zwei neuen Ärzten verstärkt. Die neuen Kapazitäten machen möglich, das bestehende Angebot um augenmedizinische Versorgung zu erweitern.

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Das alte (links) und das neue Medimobil der Tafel Wuppertal vor dem Rathaus in Barmen. Foto: Torsten Gröll